Zerbst l Am Mittwochnachmittag wurde Joachim Schlichter, der Geschäftsführer der Zerbster Bau- und Wohnungsgesellschaft, mit großem Dank verabschiedet. Bürgermeister Andreas Dittmann (SPD) erinnerte an sein erstes Gespräch mit dem Dessauer, der dort bereits Ende 2011 als Geschäftsführer der Dessauer Wohnungsbaugesellschaft in Ehren in den Ruhestand verabschiedet worden war. "Ich hatte als bereits gewählter, aber noch nicht im Amt befindlicher neuer Bürgermeister nach einem Nachrücker für den BWZ-Aufsichtsrat gesucht. Aus unserem ersten Kontakt ergab sich, dass Herr Schlichter viel besser noch als Geschäftsführer zum Nutzen der Stadt sein könnte. Dies hat sich in Gänze bewahrheitet", so Dittmann.

Schlichters Engagement in Zerbst war von Anbeginn auf seinen Wunsch auf 18 Monate befristet. In dieser Zeit hat Schlichter sich und vor allem der BWZ Vertrauen in der hiesigen Wirtschaft erworben, wurde von manchem Gast der Feier am Mittwoch am Rande erklärt.

"Der Name Schlichter war Programm", sagte der Bürgermeister. "Eine ganz neue Art der Kommunikation innerhalb des Unternehmens, mit dem Gesellschafter und nach außen zu den BWZ-Partnern der Wirtschaft ist Ihr Verdienst", dankte Dittmann dem sichtlich gerührten Geschäftsführer.

Die hielt an, als seitens der Belegschaft zum Abschied herzliche Worte fielen, und setzte sich fort, als Jost Ricke (Geschäftsführer des Landesverbandes der kommunalen Wohnungsunternehmen) nach Dessau 2011 nun erneut einen "guten Ruhestand" wünschte. Worauf Andreas Dittmann anklingen ließ, dass Joachim Schlichter vielleicht der Stadt in anderer Funktion erhalten bleibt.