Festumzug, Livemusik, Kinderprogramm - 700 Jahre Deetz wollen auch angemessen gefeiert werden. Der Heimatverein Deetz kümmert sich darum, dass für jeden Gast im Programm etwas dabei ist.

Deetz l "Etwa 300 Gäste", schätzt Heiko Bergfeld, Ortswehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Deetz, beim Überblicken des Festplatzes am Rande des Ortsteils. Er und Annemarie Trunschel, Vorsitzende des Deetzer Heimatvereins, sind überrascht, und das durchaus positiv. "Ich hätte zu dieser Zeit gar nicht mit so vielen Gästen gerechnet. Ich hoffe, der Kuchen reicht", scherzt sie. Der Kuchen wurde übrigens selbstgebacken und von Vereinen und Frauen aus dem Dorf gesponsert.

Zum Kuchen essen sind die Gäste jedoch nicht nur gekommen. Zu diesem besonderen Jubiläum hat sich das fünfköpfige Organisationskomitee um ein abwechslungsreiches Programm gekümmert. "Seit Anfang des Jahres haben wir organisiert alles vorbereitet", berichtet Annemarie Trunschel. "Wir waren bei der Organisation diesmal außen vor", gibt Heiko Bergfeld zu. Trotzdem ließen es sich die Kameraden der Deetzer Wehr nicht nehmen, den Festumzug vom Ortszentrum zum Festplatz anzuführen. Begleitet wurden sie von den Blasmusikanten aus Deetz und Görzke, die im Kremser Platz nahmen.

Auf dem Weg zum Festplatz sind viele geschmückte Häuser zu beobachten. "Das ist kein Zufall", erklärt Annemarie Trunschel. Im Vorfeld habe der Heimatverein einen kleinen Wettbewerb ausgerufen, in dem später im Festzelt der Bewohner mit dem am schönsten dekorierten Haus gekürt werden soll. "Das Publikum entscheidet mit seinem Applaus, wer gewinnt. Wir haben drei Preise zu vergeben", sagt Annemarie Trunschel. Neben zahlreichen Stationen für Kinder kamen auch die Erwachsenen im Festzelt auf ihre Kosten. Sven Felgenträger heizte die Menge als DJ schon am Nachmittag an. Die "Artcores" aus Zerbst brachten am Abend Livemusik-Atmosphäre auf die Bühne, bevor es mit der verrückt-lustigen Travestie-Show weiterging. Angesetzt war das Programm am Sonnabend bis 4 Uhr in der Früh. Das Jubiläum ist in den Augen der Veranstalter und der Besucher jedenfalls gelungen.

   

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