Energieeffizient, brandschutzsicher, mit hellen, freundlichen Räumen präsentiert sich die Güterglücker Kita nach der Sanierung fit für die Zukunft.

Güterglück l "Wir waren in einer Situation, die nicht länger hinnehmbar war", blickte der Zerbster Bürgermeister Andreas Dittman zurück auf die Sorgen, die die Güterglücker Kita bereitete. Auch der Brandschutz lag im Argen. Das Förderprogramm Stark III bot die Möglichkeit, in Kindereinrichtungen energetisch etwas in Angriff zu nehmen. "Wir haben lange überlegt, welche Einrichtung wir nehmen sollen", so Dittmann, schließlich mussten alle Eigenmittel der Stadt auf ein Objekt konzentriert werden. Andere Einrichtungen blieben außen vor, stehen weiter auf der Warteliste.

Insgesamt beliefen sich die Investitionen der Sanierung auf rund 300000 Euro, 112000 Euro wurden von der Stadt beigesteuert. Zwischendurch war die Summe aufgestockt worden, als sich weitere Notwendigkeiten erst während der Bauphase abzeichneten. Er sei froh, so Dittmann, dass man sich entschloss, den Eingangsbereich mit zu machen. Barrierefrei ist der Zugang nun möglich. Von Vorteil sei gewesen, dass die Sanierung nicht bei laufendem Betrieb stattfinden musste, dass der Landkreis das Ganze durch der Nutzung der benachbarten Schule unterstützte.

"Das lief reibungslos", konnte Kita-Leiterin Susanne Thiele nur immer wieder betonen. "Wir haben uns mit der Schule super verstanden. Wir haben uns wohl gewfühlt." Das halbe Jahr sei eine "schöne kurze Zeit" gewesen, die ganz schnell vorbei ging. Schön sei zudem gewesen, dass die Kinder in der Nähe der Kita waren und so auch live die Bauarbeiten verfolgen konnten. Nun freuen sich aber alle, zurück in der neuen alten Kita zu sein.

Im Rahmen der Sanierung wurden die Brandschutzmaßnahmen umgesetzt, die Kita erhielt neue Fenster, Decken und Wärmedämmung, es fand eine malermäßige Instandsetzung statt. Schließlich ist die Senkung des Energieverbrauchs, der Co2-Emission und die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien und der Schutz der Ressourcen erklärtes Ziel und Hintergrund der Maßnahme, die vom Albert-Schweitzer-Familienwerk Sachsen-Anhalt e.V. getragen wurde. Die Baubetreuung oblag dem Architekturbu¨ro Brosig + Mengewein und Partner.

"Die Einrichtung wurde um ein Vielfaches aufgewertet und für die Zukunft fit gemacht", befand Bürgermeister Dittmann und dankte allen, die dazu beigetragen haben. Ingeborg Bräutigam, die Vorstandsvorsitzende vom Albert-Schweitzer-Familienwerk, die mit Wohlwollen verfolgt hatte, wie die Kinder von den neuen Räumlichkeiten Besitz ergriffen hatten, wünschte, dass Kinder und Erzieher in dem Hause glücklich sind.

Auch die Mitglieder des Sozial-, Schul-, Kultur- und Sportausschusses zeigten sich nach ihrem Rundgang durch das Haus rundum begeistert. Ein Einweihungs-, Dankeschön- und Namensgebungsfest findet am 13. September statt.

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