Zerbst l Noch mehr und besser Klettern, Toben, Raufen ist in zerbst bald möglich. Der neue Spielplatz Am Plan wurde gestern von Wolfgang Mamsch, vom Ingenieurbüro Mamsch, abgenommen. "Es ist alles in Ordnung. Der Spielbetrieb kann starten", sagte der Fachmann zufrieden. Unter anderem checkt er den Abstand zwischen den Seilen und deren Festigkeit.

Neu in der Stadt: Quadrifol und Terranova

Anfang September wurde begonnen, dass Gelände, auf dem bis dahin auch schon ein Spielplatz befand, umzubauen. Manuela Plickat, Sachbearbeiterin im Grünflächenamt, war unter anderem mit der Auswahl der Spielplatzgeräte beauftragt. "Wir haben Geräte ausgesucht, die es in der Art in Zerbst noch nicht gibt, um den Kindern etwas Neues zu bieten", erklärt sie die Wahl der neuen Spielattraktionen.

Für die Mädchen und Jungen der Stadt gibt es nun Am Plan ein Quadrifol, ein im Kreuzbogen abgespanntes Raumnetz, und ein Terranos, eine Netzlandschaft zum Schaukeln, Klettern und Hangeln. Insgesamt wurden für die Neuerrichtung des Spielplatzes 29 000 Euro bereitgestellt. Die Montage der neuen Spielgeräte dauerte etwa vier Wochen. Es wurden außerdem zirka 150 Tonnen neuer Sand aufgeschüttet. Der Sand ist 40 Zentimeter tief - so wie es die Richtlinie für Spielplätze fordert.

"Der Spielplatz befindet sich hier in einem Wohngebiet. Die Kinder aus den umliegenden Wohnungen und Häuser haben nun die Möglichkeit, sich ordentlich auszutoben. Außerdem sind die Grundschule und der Kindergarten ganz in der Nähe", sagte Bürgermeister Andreas Dittmann zur möglichen Auslastung.

Am Mittwoch ist die offizielle Einweihung des neuen Kletterparadieses. Dann kann der Zerbster Nachwuchs begutachten, ob die beiden großen Kletterobjekte die richtige Wahl waren.