Zerbst (dap) l Die Grundschulen auf dem Gebiet der Einheitsgemeinde Zerbst sind nicht bestandsgefährdet. Über den jetzigen Stand hat Bürgermeister Andreas Dittmann (SPD) im Stadtrat informiert. Wie er dort mitteilte, erfolgte bereits am 18. November eine Abstimmung mit dem Schulverwaltungsamt des Landkreises Anhalt-Bitterfeld als örtlichem Träger der Schulentwicklungsplanung. Dort verständigte man sich darauf, diese momentan nicht anzufassen. Aufgrund der vorliegenden amtlichen Statistik zu den Schülerzahlen und dem Rückzug von Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD), die Mindestgröße der Grundschulen nicht wie ursprünglich beabsichtigt zu erhöhen, ist eine Änderung nicht erforderlich. Wie Dittmann ausführte, gelte in dünn besiedelten Gebieten über das Schuljahr 2015/16 hinaus die Mindestschülerzahl von 52 Kindern pro Schule. Eine Lücke gebe es allein noch bei den Anfangsklassen.