Zu den Gewinnern einer EMS-Weihnachtsspende gehören auch die Deetzer und die Jütrichauer Jugendwehr, sowie die Wasserwehr.

Staßfurt-Brumby (fsi/pwi) l "Sie alle sind Gewinner, und das gleich in mehrfacher Hinsicht", betonte Jens Brenner, Geschäftsführer der Erdgas Mittelsachsen GmbH (EMS) am Montag. Seine Zuhörer waren Vertreter von Nachwuchsorganisationen auf den Gebieten des Brand- und Katastrophenschutzes sowie des Rettungsdienstes. Sie hatten sich anlässlich der Übergabe der diesjährigen EMS-Weihnachtsspende im neuen Hauptsitz des regionalen Energieversorgers im Staßfurter Ortsteil Brumby eingefunden.

Mit Blick auf den "Gewinner-Status" verwies Brenner auf den, nach seinen Worten gar nicht hoch genug einzuschätzenden, Einsatz der ehrenamtlichen Helfer zum Wohle aller. "Das Hochwasser vom Juni 2013 und seine Folgeschäden haben wir alle noch vor Augen. Auch da waren sie es, die oft bis an den Rand der Erschöpfung und teilweise darüber hinaus für andere Menschen da waren", so Brenner weiter.

Ein Gewinn sei es zudem, dass die Hilfsorganisationen frühzeitig an die Zukunft denken und viel Zeit und Engagement in die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen investieren. Jens Brenner: "Und wenn wir dieses Engagement ein Stück weit fördern können, dann macht uns das stolz und glücklich zugleich."

Die EMS-Geschäftsleitung hatte der Tradition folgend auch in diesem Jahr auf das Verschicken hochwertiger Weihnachtsgeschenke an Geschäftspartner verzichtet. Stattdessen wurde eine Summe von insgesamt 12000 Euro bereit gestellt, um Projekte von Nachwuchsorganisationen von Freiwilligen Feuerwehren, Wasserwehren, dem Technischen Hilfswerk und dem Rettungsdienst zu unterstützen.

Zuvor hatte das Unternehmen über die Kommunen, in denen sie in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld und Jerichower Land sowie dem Salzlandkreis tätig ist, beziehungsweise über die regionalen Medien zu einem Kreativ-Wettbewerb aufgerufen.

Dem Aufruf folgten 22 Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie die Nachwuchsgruppen von zwei THW-Ortsvereinen, einer Wasserwehr und einem DRK-Kreisverband.

"Diese Resonanz hat uns positiv überrascht. Noch viel mehr hat uns jedoch die Vielfalt der Projekte und die Kreativität, mit der diese in den Bewerbungen umgesetzt wurden, begeistert", resümierte der Geschäftsführer. Neben teils mehrseitigen Bewerbungsschreiben wurden Bastelarbeiten, Bild-Collagen, ja sogar eine Lebkuchen-Feuerwehr und ein eigens für den Wettbewerb produziertes Video eingereicht.

Das wiederum habe den Initiatoren von der EMS die Auswahl und Bewertung recht schwer gemacht. So schwer, dass am Ende keine Bewerbung leer ausging und jede Initiative von der EMS-Weihnachtsspende 2014 partizipieren kann.

   

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