Wenn das Blutspendeteam des DRK vor Ort in Steutz ist, sind auch Mitglieder der Feuerwehr und des Fördervereins im Einsatz. Sie übernehmen bei solchen Terminen die Anmeldung und Verpflegung der Blutspender.

Steutz l Mit sieben oder acht Leuten ist die Steutzer Feuerwehr und ihr Förderverein im Einsatz, wenn das DRK in dem Ort regelmäßig zur Blutspende aufruft. 1997 hatte die Feuerwehr damals die Aufgabe übernommen, sich um Anmeldung und Versorgung der Blutspender zu kümmern. Für das eigentliche Blutspenden ist das DRK-Team, das am vergangenen Freitag in Steutz drei Köpfe plus Ärztin zählte, zuständig.

Bei solchen Terminen, von denen es in der Vergangenheit immer vier im Jahr gab, die aber in diesem Jahr auf drei reduziert wurden, kommen die Helfer von der Feuerwehr in der Regel ab 15 Uhr zusammen, um die Räumlichkeiten und den Imbiss vorzubereiten, wenn um 16.30 Uhr Blutspendebeginn ist. Zwei oder drei Frauen haben natürlich schon am Vortag eingekauft und Bestellungen aufgegeben.

Meist sind es die gleichen, ein fester Stamm, der immer mit dabei ist, so Marco Schröter, der als Ortswehrleiter und Fördervereinsvorsitzender natürlich auch mit von der Partie ist, wenn es der Job erlaubt. Da werden Kaffee und Suppe gekocht, Brötchen geschmiert, Obst und Gemüse aufgeschnitten und alles schön serviert. Die Blutspender sollen es sich nach ihrer guten Tat auch richtig gut gehen lassen.

"Durchschnittlich haben wir um die 30 Spender bei einem Termin", so Marco Schröter. Damit sei man zufrieden. Ob das so bleibt, wenn es in diesem Jahr vom DRK aus Sparzwängen einen Termin weniger gibt, wird sich zeigen. Fehlt den regelmäßigen Spendern ein Termin, könnten die womöglich "abwandern".

Die Leute kommen nicht nur aus Steutz und der Umgebung. "Wir haben auch öfter Fremde hier", erzählte Ingrid Mohrahrend, die von Anfang an zum Helferteam gehört. Da gab es schon welche, die mit dem Rad unterwegs waren, das Schild sahen und spontan spendeten, erinnerte sie sich. Für sie selbst war es am Freitag die 40. Spende.

Nicht nur Ingrid Mohrahrend, sondern die meisten ihrer Mitstreiter im Helferteam spenden regelmäßig selbst. Auch Anja Becker und Marita Tiepelmann, beide Kameradinnen bei der Steutzer Feuerwehr, stellten sich für den "Aderlass" zur Verfügung. Plasma- und Blutspenden sind für Marita Tiepelmann aus Leps ganz normal. Mehr als 40 kommen da schon locker zusammen. "Um was Gutes zu tun", erklärte die junge Frau. Für Anja Becker war es die siebte Spende "um anderen Leuten zu helfen."

33 Spender konnten am Ende in Steutz gezählt werden. Zwei Erstspender wurden registriert. Einer von ihnen war Marathonläufer Mathias Geesen aus Steutz. Seine Lebensgefährtin hatte ihn wohl überzeugt, mitzukommen. Die Frage, warum er nicht schon früher zum Blutspenden gefunden hat, konnte er nicht beantworten.

Da das Steutzer Gemeindehaus, wo sonst die Blutspende immer stattfindet, am Freitag nicht zur Verfügung stand, fand die Aktion erstmals in der Grundschule statt. Mit den räumlichen Bedingungen dort, war man sehr zufrieden.

Bilder