Die Feuerwehr und ihr Förderverein hatten in Loburg am Vorabend des 1. Mai wieder auf den Marktplatz eingeladen. Mit vereinten Kräften brachten die Kameraden den Maibaum in die Senkrechte.

Loburg. Tradition allein reicht nicht, um einen riesenlangen Maibaum aufzustellen. Ein paar bedenkliche Schwenker machte die Birke, so dass Ortsbürgermeister Bernd Wünschmann vorsorglich ein paar Kinder bat, besser noch ein Stück weiter Abstand zu halten.

Doch die Kameraden um den Loburger Ortswehrleiter Heiko Bartel hatten alles im Griff und in den Seilen, passten den Baum in die Vorrichtung ein. Ein paar Keile noch - fertig. Abschließend wurde der Bereich ringsum von den Zweigen, Blättern und Spänen gereinigt. Die Ausrüstung wurde per Tatütata vom Platz gefahren.

Der örtliche Feuerwehrchef ließ antreten und dankte den Kameraden, die recht zahlreich am Sonnabend ihre Einsatzbereitschaft gezeigt hatten. Nach dem dreifachen "Gut Wehr" wurde auf die gelungene Aktion, die nichts desto trotz alljährlich eine neue Herausforderung darstellt, angestoßen.

Den Maikranz, der hoch oben am Baum aufgehängt wurde, hatten wieder die Frauen des Feuerwehrfördervereins gebunden und mit Bändern geschmückt. In ihren roten Oberteilen waren sie auch bei der Zeremonie auf dem Markt gut zu erkennen. Eine Glocke schwingend machte Kathrin Kammrad außerdem lautstark auf den mobilen Versorgungswagen des Vereins aufmerksam, an dem sich die Leute Getränke holen konnten.

Ausklang am Feuerwehrgerätehaus

Die Grillwürste dagegen warteten am Feuerwehrgerätehaus auf die hungrige Schar. Dorthin führte der Fackelumzug, der sich an das Maibaumrichten anschloss und zu dem sich immer mehr Menschen einfanden.

Um den Zug anzuführen, war der Fanfarenzug aus Lindau organisiert. Viele Loburger Mädchen und Jungen hatten ihre bunten Laternen mitgebracht, um sie in der he-reinbrechenden Dämmerung durch die Straßen der Stadt zu tragen. Im gemütlichen Miteinander der Bürger klang die Veranstaltung an dem Abend aus.

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