Zerbst. Alle Vorbereitungen – auch die zuletzt ausstehenden um die EDV – sind abgeschlossen. Ab heute nimmt die Wohngeldbehörde im Zerbster Rathaus die Arbeit auf. Steht eine weitere städtische Dienstleistung für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Bisher waren die Wohngeldangelegenheiten beim Landkreis Anhalt-Bitterfeld angesiedelt. Kommunen mit mehr als 20 000 Einwohnern, das ist Zerbst mit Wirksamwerden der Gemeindegebietsreform seit 1. Januar dieses Jahres, haben eigene Wohngeldstellen vorzuhalten (die Volksstimme berichtete mehrfach).

In den ebenfalls im Zusammenhang mit der neuen Verwaltungsstruktur neu ausgebauten Räumlichkeiten über dem Einwohnermeldeamt des Zerbster Rathauses stehen den Bürgern der Stadt und ihrer Ortsteile mit Antje Kühnke, Silvia Löffelbein und Margot Kirste ab heute drei Sachbearbeiterinnen in Wohngeldfragen von der Antragstellung bis zur Bescheiderstellung zur Verfügung. "Ein finanzieller Mehraufwand von etwa 100 000 Euro war notwendig, um die logistischen und technischen Voraussetzungen für die Einrichtung der Wohngeldbehörde zu schaffen", informiert Rat-haussprecher Jan Hädrich.

Neuanträge auf Wohngeld könnten somit ab sofort in der Stadtverwaltung im Rathaus an der Schloßfreiheit 12, Zimmer 68 bis 70, gestellt werden. Der Aktenbestand derjenigen Vorgänge, die sich aktuell in der Bearbeitung befänden, seien vom Landkreis an die Stadtverwaltung übergeben worden.