Magdeburg (jmd) | Zwei bis drei Monate Training brauchte Informatik-Student David Kilias bis er seinen selbstgebauten Flugroboter perfekt in der Luft manövrieren konnte. "Am Anfang stürzte er schon ein paar mal ab", sagt der 27-Jährige. Die Drohne ist nur eine von 200 Programmpunkten, die man auf der Langen Nacht der Wissenschaft am 17. Mai bestaunen kann. Das umgebaute Frachtschiff MS Wissenschaft ist mit seiner Ausstellung "Digital unterwegs" ebenfalls für drei Tage mit an Bord.

Auch die kleinen Besucher kommen nicht zu kurz: Am Universitätsklinikum können sie zum Beispiel die Teddy-Klinik besuchen, Gips anrühren oder Immunzellen zeichnen.

In diesem Jahr wird bei der Wissenschaftsnacht das bundesweite Leitthema "Die digitale Gesellschaft" aufgegriffen. Passend dazu beginnt schon morgen eine stadtweite Fotoaktion. Unter dem Motto "Wie digital ist Magdeburg?" werden alle Magdeburger dazu aufgerufen, bis zum 17. Mai Fotos auf die Website www.wissenschaft.magdeburg.de zu laden. Ziel ist eine Sammlung von 3 000 Bilder.

Die Lange Nacht der Wissenschaft geht von 18 bis 1 Uhr nachts. Die Bürger können über 30 Wissenschaftseinrichtungen und Institute per Shuttlebus, zu Fuß, mit dem eigenem PKW oder dem Fahrrad erforschen. Das Ganze ist kostenlos.