Magdeburg (pl) Auf den Straßen von Berlin hat sich das internationale Quartett "Shoe Swing Stringers" dem Swing und Gypsy-Jazz verschrieben. Inspiriert vom amerikanischen und europäischen Jazz der 30er-Jahre entstand eine Musik, die trotz der traditionellen Quartett-Besetzung (Gitarre, Kontrabass, Geige und Gesang) durch die aufregenden Arrangements der Stücke außerordentlich tanzbar ist. Ob in Clubs oder auf Festivals - mit ihrem akustischen Swing à la Django Reinhardt bringen sie die Musik längst vergangener Tage so erfrischend wieder in Erinnerung, dass es schwer fallen dürfte, seine Füße still zu halten. Ein Feuerwerk aus Swing und Manouche mit den Shoe Swing Stringers ist am heutigen Sonnabend ab 20 Uhr im Rahmen des Musikfestes "Me gusta la música!" auf dem Moritzhof am Moritzplatz in Magdeburg zu erleben.

Wer es etwas ruhiger mag, der ist bei dem Wohnzimmerkonzert von "Sweet Sweet Moon" ab 20.30 Uhr in der Hofgalerie gut aufgehoben. Komposition und Arrangements stammen durchweg aus der Feder von Matthias Frey alias Sweet Sweet Moon, die Violine spielt er ein, zupft die Gitarre eigenhändig und begleitet sich auch noch am Schlagzeug. Gegebenenfalls bedient er dazu problemlos die Ziehharmonika oder das Glockenspiel. Gemeinsam mit Lukas Pöchhacker ist der Tüftler mit Hang zum schwermütigen Songwriting nun auf dem Moritzhof zu Gast.

Und wenn beide Konzerte vorbei sind, dann wartet der australische Singer-Songwriter Kent Eastwood im Innenhof. Der unkonventionelle Cello-Stil fällt besonders auf. Der Multi-Instrumentalist spielt es wie eine Gitarre. Aber auch sonst scheint er so ziemlich jedes Instrument zu beherrschen: Klavier, Gitarre, Akkordeon, Mandoline, Banjo, Harmonika und natürlich auch das Cello.