Magdeburg l Galt ein Schutzwall im Bereich der Straße "An der Elbe" mit einer Höhe von 1,20 Meter, der in die vorhandene Grünfläche eingebunden werden sollte, als von der Stadt favorisierte Variante, ist dies nun eine Schutzmauer. So das Ergebnis einer Koordinierungsberatung zwischen Stadt und Trägern öffentlicher Belange.

Damit teilen sich die geplanten Vorhaben zum Hochwasserschutz im Bereich des Stadtteils Buckau in vier Abschnitte auf, so Stadtsprecher Michael Reif auf Volksstimme-Nachfrage. Ein erster Bauabschnitt bezieht sich auf die Instandsetzung des Schrägufers an der Elbe zwischen Sülzehafen und Elbstraße. Ein zweiter Bauabschnitt teilt sich in die Instandsetzung der vorhandenen Stützwand zwischen Elbstraße und Einmündung der Klinke und die Errichtung einer Schutzmauer auf der südlichen Böschung der Klinke entlang der Grundstücksgrenzen zwischen Bleckenburgstraße 1a-g und Benediktinerstraße 4-5. Dazu zählt zudem die Schutzmauer auf der Grünfläche im Bereich der Bleckenburgstraße.

Für die Instandsetzungsmaßnahmen seien bereits Fördermittel aus dem Programm der Hochwasserschadensbehebung beantragt worden, so Reif. Die fachtechnischen Abstimmungen für den Bau der Schutzmauern mit dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) sind ebenfalls schon erfolgt. Die Finanzierungszusage stehe jedoch noch aus. Ein Landschaftsbegleitplan werde für die Baumaßnahmen aufgestellt. Er soll den Eingriff in die Natur erfassen und bewerten und den Ausgleich festlegen.