Magdeburg l Vom Reichtum der ethnischen Minderheiten in Südchina – unter diesem Titel ist am Montag, 27. Oktober, eine Ausstellung im IBA-Shop in der Regierungsstraße 35 im Magdeburger Stadtzentrum eröffnet worden. Gezeigt werden Fotografien, aber auch eine Reihe von Textilien.

Gezeigt werden Arbeiten von Friedhelm Petrovitsch. Er hält seit dem Jahr 2003 das Leben ethnischer Minderheiten in Südchina im Bild fest. Schwerpunkt sind die Provinzen Yunnan, Guizhou und Guangzhi. "Dem kulturell Interessierten bieten diese Provinzen ungeahnte Schätze, leben doch viele der 55 ethnischen Minderheiten nach ihren teilweise archaischen Traditionen, die sie trotz der kaum aufzuhaltenden Einflüsse der Moderne noch immer pflegen", schreibt Friedhelm Petrovitsch. Er berichtet in seinen Bildern zum Beispiel davon, wie Feste von der Geburt bis zum Tod gefeiert werden und welche Riten in diesem Zusammenhang gepflegt werden. In vielen Gebieten spielen die Schamanen bis heute eine wichtige Rolle im Leben der Menschen. "Geradezu überwältigend ist der Blick auf die kunstvoll angelegten blinkenden Reisterassen von Yuanyang im Frühjahr. Eingebunden in den Kreislauf der Natur sind Religion und Brauchtum bestimmt von Fruchtbarkeitsgottheiten, Geistern und Dämonen", schreibt der Künstler.

Während der Vernissage kamen Dr. Evelyn Ruppert-Schulze vom Chinesischen Zentrum Magdeburg, Wirtschaftbeigeordneter Rainer Nitsche und der Künstler Friedhelm Petrovitsch zu Wort.

Die Ausstellung ist Zusammenarbeit zwischen dem Stadtplanungsamt, dem Chinesischen Zentrum Magdeburg und dem Konfuzius-Institut Hannover entstanden.

Vom 28. Oktober bis einschließlich 4. Januar kann die Ausstellung dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr besichtigt werden.