Magdeburg l Der Magdeburger Tunnelbau kommt in Gang. Nachdem die Abwasserrohre verlegt sind, stehen ab kommenden Freitag, 8. Mai, gravierende Einschränkungen für den Straßenverkehr auf dem Plan. Während die Straßenbahnen noch in beiden Richtungen rollen, werden die Autofahrer nur noch stadtauswärts zwischen Stadtzentrum und Damaschkeplatz fahren können.

"Wer vom Magdeburger Ring aus Richtung Autobahn 2 und aus Richtung Stendal kommend in das Stadtzentrum möchte, sollte die Abfahrt Albert-Vater-Straße nutzen", so der Magdeburger Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, Dr. Dieter Scheidemann während eines Pressegesprächs am Montag. Die vorhandenen Wegweiser kennzeichnen an dieser Abfahrt zur Bundesstraße 1 bereits seit Jahren den Weg in die "City-Nord".

Aus Richtung Süden (Autobahn 14, Aschersleben, Halberstadt) lohnt es sich, an der Abfahrt Südring/Wiener Straße abzufahren. Hier ist City-Süd ausgeschildert.

Autofahrer aus der Olvenstedter Straße müssen für die kommenden Monate vor dem Damaschkeplatz rechts auf den Adelheidring abbiegen. Ins Stadtzentrum gelangen sie über den Magdeburger Ring - und zwar indem sie entweder an der Liebknechtstraße ab- und in Fahrtrichtung Norden wieder auffahren oder indem sie weiter zur Abfahrt an der Halberstädter Straße fahren.

Der Adelheidring selbst wird zur Einbahnstraße aus Richtung Norden, so dass die Autofahrer aus der Großen Diesdorfer Straße auf den Ring abbiegen müssen. Jene, die aus Richtung Norden an dieser Stelle abfahren, können dementsprechend auch nur in die Diesdorfer Straße abbiegen.

Die Linksabbiegespur von der Ernst-Reuter-Allee ins City Carré kurz hinter der Brandenburger Straße soll für die kommenden Monate nicht allein den Taxifahrern vorbehalten bleiben - auch Besucher des Einkaufszentrums und des Kinos sollen sie nutzen können. Für Radfahrer und Fußgänger ist ein gemeinsamer Weg unter den Brücken in beiden Richtungen frei.

Der Kölner Platz ist gesperrt. Vom Bahnhofsgebäude sind aber die Aufzüge zu den Bahnsteigen 5 und 6 frei.

Die Verkehrseinschränkungen werden notwendig, damit die Tunnelwände mit Betonpfählen gebaut werden können.