Magdeburg (ha) l Publikum und Kritiker weltweit gleichermaßen begeisternd erhielt "Ida", ein stiller Film über Identität, Schuld und Antisemitismus, über 50 Filmpreise, darunter den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Novizin Anna hat gerade ihr 18. Lebensjahr vollendet, ist noch Jungfrau und lebt wie eine Heilige fern der Sünde. Bevor sie 1962 in dem polnischen Kloster, wo sie aufgewachsen ist, ihr Gelöbnis ablegt, enthüllt ihre letzte lebende Verwandte, die bislang unbekannte Tante Wanda, dass sie keineswegs katholisch ist. Sie ist die Jüdin Ida, deren Eltern im Krieg von einheimischen Bauern ermordet wurden. In der Filmreihe "Fokus Einewelt" ist "Ida" am heutigen Mittwoch ab 20 Uhr im Studiokino, Moritzplatz 1, zu sehen.