Leipzig (dpa) | In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist die Schneedecke in der Nacht dicker geworden. Am meisten Neuschnee gab es im thüringischen Artern (Kyffhäuserkreis) mit fünf Zentimetern, wie der Deutsche Wetterdienst am Freitag mitteilte. In Teilen des Erzgebirges und des Thüringer Waldes waren es vier Zentimeter. Den Angaben zufolge ist noch nicht ganz klar, wie sich das Wetter am Wochenende entwickeln wird. Die Meteorologen rechnen mit wenig Niederschlag, aber aufgrund von Ostwinden mit großer Kälte. In der Nacht müsse mit Temperaturen unter minus zehn Grad gerechnet werden. Zum Wochenbeginn soll es auch wieder mehr schneien.

Auf der Autobahn 9 war der Winterdienst im Dauereinsatz. Mehrere Polizeistationen meldeten eine leicht erhöhte Zahl an Unfällen, es sei aber meist bei Blechschäden geblieben. Offenbar seien die Autofahrer gut auf den Winter eingestellt.