Wernigerode (dl) l Die Oberbürgermeister von Nordhausen, Wernigerode und Goslar haben in einem gemeinsamen offenen Brief an die Ministerpräsidenten der drei Länder die Bildung eines länderübergreifenden Zweckverbandes für die Harz-Region vorgeschlagen.

Ein solcher Zweckverband sollte die harzweite Kooperation voranbringen und die Chancen im Wettbewerb der Regionen verbessern, heißt es.

Im Harz habe sich nach der Wiedervereinigung mit neuem Schwung ein gemeinsamer Kultur- und Wirtschaftsraum gebildet, der Harz werde längst als Gesamtregion wahrgenommen. "Aufgrund seiner Geschichte und seiner wirtschaftlichen und touristischen Bedeutung braucht er dringend ein neues Image", so Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert. Der Harz müsse, ebenso wie der Raum Halle-Leipzig, als eine Region gesehen und erschlossen werden, betont Klaus Zeh als Stadtoberhaupt von Nordhausen.

Dazu gehöre eine optimale Erschließung. "Wir brauchen einen Ring um den Harz, bestehend aus A 38, B 243n sowie B 6 und einer fortzusetzenden A 71." Das Trio regt ein Spitzentreffen der drei Ministerpräsidenten im Harz an.