Die Investitions- und Beteiligungsgesellschaft (IBG) wurde gegründet, um jungen und innovativen Unternehmen in Sachsen-Anhalt Kapital zu verschaffen.

Das Land hat sich so an mehr als 100 Unternehmen beteiligt. Durch Verkäufe sollten später Gewinne erwirtschaftet werden. Das hat in vielen Fällen nicht geklappt, einige Unternehmen gingen insolvent. Außerdem flossen Mittel an Firmen, die im Ausland sitzen. Geld versickerte in Briefkastenfirmen.

Ein Untersuchungsausschuss des Landtages geht seit 2013 der Frage nach, wie die Vergabe und Kontrolle der Beteiligungen abgelaufen ist. Auch der Landesrechnungshof prüft.