Bad Dürrenberg (cm) | Auf der A9 bei Bad Dürrenberg hat es am frühen Morgen einen Unfall mit einen Gefahrguttransporter gegeben. Aus bislang unbekannter Ursache ist ein Sattelzug gegen 4.50 Uhr in den Straßengraben geraten. An Bord hatte er nach Angaben der Polizei radioaktives Material.

Der Fahrer des LKW wurde bei dem Unfall verletzt. Über den Grad der Verletzungen ist zur Stunde noch nichts bekannt, da der Mann ins Krankenhaus eingeliefert wurde und dort unter anderem auch strahlungstechnisch untersucht wird.

Nach Aussage der Polizei handele es sich bei der Ladung um 19 Paletten mit Spraydosen und einer Palette mit Krankenhausabfällen, darunter sei auch das radioaktive Material. Laut Polizei soll das aber alles sicher verpackt sein und von der Ladung keine Gefahr ausgehen. Da jedoch alles als Gefahrgut gilt, musste die Feuerwehr die Gefahr vor Ort überprüfen. Aus diesem Grund waren Meßarbeiten nötig, die diese Einschätzung bestätigten.

Dies hatte zur Folge, dass die A9 zwischen dem Kreuz Rippachtal und der Anschlussstelle Bad Dürrenberg komplett gesperrt war. Mittlerweile ist die Autobahn aber wieder teilweise freigegeben worden.

Zur Unfallursache ist aktuell noch nichts bekannt, da die Polizeibeamten wegen der Meßarbeiten der Feuerwehr nicht an die Unfallstelle heran kamen. Erst nachdem der Meßtrupp die Arbeiten abgeschlossen hatte, konnten die Polizisten den Unfall untersuchen.