Wernigerode l Längst ist der Harz bei Filmemachern begehrt. Nach Hollywood-Star George Clooney (2013 - "The Monuments Men") tritt hier nun der deutsche Filmstar Götz George vor die Kamera. "Böse Wetter" heißt der Arbeitstitel des ARD-Films, der im Bergbau-Milieu spielt.

Während für die einst florierende Bergbaustadt das niedersächsische St. Andreasberg die Kulisse bildet, befinden sich die Minen des mächtigen Bergbaubarons Ferdinand Türnitz (George) in Elbingerode, konkret im Besucherbergwerk "Drei Kronen Ehrt". Für das Produktionsteam "eine Traumkulisse", sagt Produzent Michael Gebhart der Volksstimme.

In dem Film wird durch einen Silberfund eine ungeahnte Familienverstrickung aufgedeckt. Auch die innerdeutsche Grenze spielt eine wichtige Rolle. Drehstart ist der 9. Juni auf dem Bahnhof in Elend, bevor es unter Tage geht. Die letzte Klappe fällt am 13. Juli.

An der Seite von Goetz George spielt Gudrun Landgrebe, die während der Dreharbeiten am 20. Juni im Harz ihren 65. Geburtstag feiert. Mit Catherine Bode und Matthias Koeberlin sind weitere Hauptrollen besetzt. Regie führt der namhafte Tatort-Regisseur Johannes Grieser. Im Unterschied zu Clooney bezieht die Crew im Westharz Quartier.

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