Magdeburg (vs). Der Christopher Street Day (CSD) in Magdeburg ist nach Veranstalterangaben wegen fehlenden Geldes in Gefahr. Die bisher eingegangenen Spenden und Sponsorengelder reichten nicht für das schwul-lesbische Stadtfest, teilte der Lesben- und Schwulenverband mit. Die Organisatoren wünschten sich, dass die Stadt ihnen die Gebühren für das Straßenfest als ein Zeichen für ein buntes und tolerantes Miteinander erlässt. "Wir haben nach wie vor das Gefühl, von der Politik in Stadt und Land nur geduldet zu sein. Von Toleranz wird zwar viel geredet, aber kaum entsprechend gehandelt", so der CSD-Verantwortliche Mathias Fangohr.