Magdeburg (vs). Nach dem Zugunglück bei Hordorf vor wenigen Wochen sind nach Angaben des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) die Fahrtenschreiber und Diagnosegeräte grob ausgewertet worden. Bisherigen Erkenntnissen zufolge habe sich der Lokführer des Güterzuges zum Zeitpunkt der Katastrophe auf der ersten Lok befunden, sagte ein Behördensprecher. Das EBA wies Spekulationen zurück, wonach sich der Lokführer auf der zweiten Lok befunden und möglicherweise deswegen zwei Haltesignale übersehen habe. Beim Zusammenstoß des Güterzuges mit einem Personenzug waren am 29. Januar zehn Menschen getötet und 23 verletzt worden.