Die Schlachtbei Lützen war eine der Hauptschlachten des Dreißigjährigen Krieges. Sie fand am 16. November 1632 zwischen einem protestantischen, überwiegend schwedischen Heer, unter Führung des schwedischen Königs Gustav II. Adolf und den katholisch-kaiserlichen Truppen unter Wallenstein statt.

19000 Soldaten und 40 Kanonen auf protestantischer Seite standen 23000 Soldaten und 24 Kanonen auf katholischer gegenüber.

Der Tod Gustav II. Adolfs: Der Schwedenkönig ritt gegen ein Uhr zu nahe an die feindlichen Linien heran. Als Gründe werden der Nebel oder die Kurzsichtigkeit des Heerführers angenommen. Seinen Reitern voraussprengend, zog er das Feuer der Musketiere auf sich. Eine Kugel traf und zerschmetterte seinen linken Arm. Als sein Begleiter, der Herzog von Lauenburg, ihn aus der Schlacht führen wollte, trafen sie auf kaiserliche Reiter, die den König mit Pistolenschüssen töteten und anschließend den Leichnam ausraubten.

Den Sieg erfocht keine Seite. Die Schweden behaupteten das Feld, die Kaiserlichen zogen sich zurück.

Verluste: Bei den Protes-tanten 3400 Tote und 1600 Verwundete/Vermisste; bei den Katholiken 3000 bis 6000 Tote und Verwundete.