Magdeburg (vs). Die Lage an den Flüssen in Sachsen-Anhalt bleibt auch am Dienstag angespannt. Die Situation werde sich durch die momentan frostigen Temperaturen aber vorerst ein wenig stabilisieren, erklärte Franziska Halbing von der Landeshochwasserzentrale. Bislang wurde an vier Pegeln die höchste Alarmstufe 4 ausgerufen. Sie gelte nun für die Saale am Pegel Halle-Trotha und am Pegel Camburg-Stöben (Thüringen) direkt an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt, ebenso für die Schwarze Elster am Pegel Löben (Landkreis Wittenberg) und für die Weiße Elster am Pegel Oberthau (Landkreis Merseburg-Querfurt).

In Halle lag der Pegelstand der Saale am Dienstagmorgen bei 6,39 Meter. Im Laufe des Dienstags sollte der vorläufige Höchststand erreicht werden, erklärte Halbing. Er soll zwischen 6,50 Meter und 6,60 Meter liegen. Ein Krisenstab war in der Stadt eingerichtet worden. Er arbeite rund um die Uhr und koordiniere die Maßnahmen der Einsatzkräfte, wie die Stadt mitteilte.

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