Magdeburg/Halle (vs). In Sachsen-Anhalt ist der Januar zu warm und zu nass ausgefallen. "Der Januar war mit fast frühlingshaften Temperaturen das Kontrastprogramm zum klirrend kalten und schneereichen Dezember", sagte Jurik Müller vom Deutschen Wetterdienst. Die Monatsmitteltemperatur für Januar werde voraussichtlich bei 1,8 Grad liegen, die Norm liege bei null Grad. "Als Folge schmolzen die Schneemassen schnell ab, es gab Hochwasser und auch auf den Feldern bildeten sich teilweise ausgedehnte Seenlandschaften", sagte der Meteorologe. Neben Hochwasserschäden an Gebäuden drohe ein Teil der Saaten wegen Staunässe zu verfaulen.