Dresden (dpa). Wirtschaftsexperte Joachim Ragnitz hat dem Glauben an blühende Landschaften im Osten erneut einen Dämpfer erteilt. "Wir müssen uns daran gewöhnen, dass der Osten - bis auf wenige Ausnahmen - eine ziemlich arme und strukturschwache Gegend bleibt", sagte der stellvertretende Geschäftsführer des Dresdner ifo-Instituts. Er teile jedenfalls nicht die Erwartung, man könne bis 2020 den Westdurchschnitt erreichen. "In der Wissenschaft ist diese Einschätzung übrigens Konsens. Nur die Politik möchte das nicht unbedingt hören. Obwohl sich das langsam ändert."