Salzwedel/Stendal l Über Altersarmut wird viel diskutiert. Der Regioscan, die Studie der Mediengruppe Magdeburg hat sich auch mit diesem Thema befasst. Die größte Gruppe der Rentner in der Altmark, nämlich 27,8 Prozent, muss im Monat mit 500 bis 750 Euro auskommen. Damit liegen die Altmärker unter dem Durchschnitt aller Befragten im mittleren und nördlichen Sachsen-Anhalt. Dort hat die größte Gruppe (28,3 Prozent) 750 bis 1000 Euro monatlich zur Verfügung. In der Altmark ist dies bei 27,6 Prozent der Befragten so.

4,7 Prozent müssen sich nicht kümmern

Allerdings sind in der Altmark auch die Spitzenverdiener unter den Rentnern am häufigsten vertreten. Nirgendwo haben im Befragungsgebiet mehr als 4,3 Prozent der Rentner über 2000 Euro monatliches Einkommen. Im Durchschnitt sind es 3,7 Prozent, im Harz sogar nur drei Prozent.

Während die Frage nach der aktuellen Einkommenssituation nur Rentnern gestellt wurde, sollten nur Personen, die noch nicht Rentner sind, beantworten, wie sie sich ihre Altersversorgung vorstellen. 17,2 Prozent der Befragten Altmärker fanden das Thema "gar nicht interessant". Im Durchschnitt waren es 15,9 Prozent. "Sehr interessant" fanden das Thema allerdings 19,5 Prozent. In keinem Befragungsbereich war diese Gruppe größer.

Die Umfrage ging auch ins Detail. So sollten die Befragten aufzählen, ob und wie sie für ihre Altersvorsorge etwas getan haben. Dass sie ihre Altersvorsorge geregelt haben, sagten 46,8 der befragten Altmärker. Weitere 12,7 Prozent hatten sich zwar schon mit ihrer Vorsorge befasst, aber noch nichts abgeschlossen. Die Altersvorsorge war überhaupt kein Thema für 6,7 Prozent. In der luxuriösen Position eine Vorsorge wegen bestehenden oder zu erwartenden Vermögens überhaupt nicht nötig zu haben, befanden sich 4,7 Prozent. Bald mit der Altersvorsorge beschäftigen wollten sich 5,3 Prozent.

Informationen von Bekannten

Freunde und Bekannte sind für die Altmärker die Hauptinformationsquelle wenn es darum geht, etwas über Pflegedienste und Pflegeheime zu erfahren (38,8 Prozent). Auch im Durchschnitt ist dies die größte Gruppe. Aber schon 38,3 Prozent würden den direkten Kontakt bei einem Besuch in einer Pflegeeinrichtung zur Information nutzen. 34,5 Prozent der Befragten würden sich in erster Linie an ihren Arzt wenden.