Ibaraki/Tokio (dpa). Leere Regale in Supermärkten und ausverkaufte Tankstellen: Nach dem Erdbeben in Japan wird die Versorgungssituation in einigen Regionen immer ernster. Zettel mit der Aufschrift "ausverkauft" hingen an vielen Tankstellen in der Präfektur Ibaraki, die südlich von Fukushima und der Erdbebenregion liegt. An den wenigen noch offenen Tankstellen bildeten sich lange Schlangen. Menschen kamen mit Dutzenden Kanistern, um ihre Benzin- und Heizölvorräte aufzustocken. Es ist sehr kalt.

Hamsterkäufe gab es auch in vielen Supermärken. Regale waren leergeräumt und Verkäufer trieben ihre Kunden zur Eile an: "Bitte beeilen Sie sich. Wir haben noch zehn Minuten, dann wird hier der Strom für drei bis vier Stunden abgeschaltet", sagte ein Mitarbeiter in einem Lebensmittelladen in Ibaraki.

In Tokio seien ebenfalls überall Lichter ausgeschaltet worden, um Strom zu sparen, erzählte der dpa-Reporter. Die Straßen waren wie leer gefegt, in Hochhäusern brannten keine Lichter."

 

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