Paris (dpa). Von Westafrika aus läuft fast zwei Jahre nach dem Air-France-Absturz im Atlantik die entscheidende Bergungsaktion an. Der französische Kabelleger "Ile de Seine" mit seinem Tauchroboter sollte am späten Donnerstagabend in Dakar (Senegal) Beamte vom kriminaltechnischen Forschungsinstitut an Bord nehmen.

hatte Verkehrsstaatssekretär Thierry Mariani betonte, die Wahrheit habe keinen Preis. Wenn die Erkenntnisse künftig Unfälle verhindern helfen, sei es eine gute Investition. Bei der vom französischen Staat mit sechs Millionen Euro finanzierten Aktion sollen Wrackteile und Leichen aus einer Tiefe von fast 4000 Metern geborgen werden. 1100 Kilometer von der brasilianischen Stadt Recife entfernt sind Anfang April Wrackteile geortet worden.

Der Airbus A330 war am 1. Juni 2009 auf dem Weg von Rio nach Paris in einer Unwetterfront abgestürzt. Alle 228 Insassen, darunter 28 Deutsche, kamen ums Leben.