Der Kampf gegen ein Leck an der Atomanlage Fukushima kommt voran. Nach Abdichtversuchen mit Flüssigglas hat sich die Menge an ausströmendem verstrahltem Wasser verringert.

Ein riesiges Tankfloß soll außerdem bis zu 10 Millionen Liter an radioaktiv verseuchtem Wasser aufnehmen. Tepco braucht dringend Auffangmöglichkeiten für das Wasser, das zum Kühlen in die Gebäude geleitet wurde und sich dort angesammelt hat. Es behindert die Bemühungen, die Atomruine in den Griff zu bekommen.

Radioaktive Teilchen haben sich inzwischen über mehrere Tausend Kilometer weit verteilt. Sie wurden in Kanada, den USA und Deutschland gefunden. Eine Gesundheitsgefahr bestehe aber nicht, beruhigen das kanadische Gesundheitsministerium und namhafte Experten. Der deutsche Atomphysiker Jens Dilling bestätigt: "Ein Besuch beim Zahnarzt mit ein paar Röntgenaufnahmen bringt eine höhere Strahlenbelastung mit sich." (dpa)