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Grundstücke Grundsteuerbescheid: Erinnerungsschreiben zeigt in Sachsen-Anhalt Wirkung - 142.000 Einsprüche

Wer noch keine Grundsteuererklärung eingereicht hat, bekam in Sachsen-Anhalt zuletzt nochmals eine Aufforderung. Das zeigt Wirkung.

Von dpa Aktualisiert: 19.03.2024, 09:17
Ein Grundsteuerbescheid für 2024 wird vor einen Computerbildschirm gehalten, auf dem ein Formular der Steuerplattform Elster angezeigt wird.
Ein Grundsteuerbescheid für 2024 wird vor einen Computerbildschirm gehalten, auf dem ein Formular der Steuerplattform Elster angezeigt wird. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod

Magdeburg - Die Erinnerungsschreiben zur neuen Grundsteuer haben in Sachsen-Anhalt zu mehr eingereichte Erklärungen geführt. Im Februar seien etwa 8900 Erklärungen abgegeben worden, sagte eine Sprecherin des Finanzministeriums.

In den vorangegangenen Monaten seien es 1000 bis 2000 gewesen. Im Februar waren im Land rund 156.000 Erinnerungsschreiben an säumige Grundstückseigentümer versandt worden.

Grundsteuer in Sachsen-Anhalt: Rund 142.000 Einsprüche

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Insgesamt wurden in Sachsen-Anhalt rund 865.000 Eingänge im Zusammenhang mit der Grundsteuer verzeichnet. Bisher wurden mehr als 782.000 Erklärungen bearbeitet. Gegen die Bescheide sind rund 142.000 Einsprüche im Land erhoben worden.

Wichtige Einnahme für Kommunen in Sachsen-Anhalt: Grundsteuer ab 1. Januar 2025 fällig

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Die neue Grundsteuer soll ab 1. Januar 2025 fällig werden. Im Rahmen dieser Reform müssen bundesweit fast 36 Millionen Grundstücke mithilfe von Eigentümerangaben neu bewertet werden.

Für die Kommunen ist die Grundsteuer eine wichtige Einnahmequelle. Wie viel die einzelnen Eigentümer künftig zahlen müssen, hängt entscheidend von den sogenannten Hebesätzen der Gemeinden ab.