Weitere Tipps für sicheres Autofahren im Winter:

- Reservekanister mit Benzin oder Diesel geben bei längeren Fahrten im Winter zusätzliche Sicherheit.

- Mit einem Türschlossenteiser, der außerhalb des Autos aufbewahrt wird, sind vereiste Schlösser kein Problem.

- Wer unter Kälte leidet und keine Sitzheizung besitzt, kann sich mit beheizbaren Sitzauflagen helfen. Auf Mantel und Handschuhe hinterm Steuer besser verzichten.

- Auch das Kühlwasser benötigt Frostschutz. Sicherheitshalber empfiehlt sich ein Schutz bis minus 30 Grad Celsius.

- Fahrweise den winterlichen Bedingungen anpassen: Vorausschauend fahren, Fuß vom Gas nehmen und viel Abstand halten – nicht nur wegen der längeren Bremswege, sondern auch um zu vermeiden, dass Schnee und Eis vom Vordermann auf die Windschutzscheibe gelangen.

So schön weiße Winterlandschaften sind, für Autofahrer bedeuten sie oft Stress, Staus und eine größere Unfallgefahr. Schuld daran ist neben der falschen Fahrweise häufig eine mangelhafte Winterausrüstung. Denn mit Winterreifen allein ist es nicht getan. Unverzichtbar sind auch Starthilfekabel, Scheibenkratzer, Handbesen und ein saugfähiges Tuch, um beschlagene Innenscheiben zu säubern. Frostschutz in der Scheibenwaschanlage und funktionierende Wischblätter dürfen für den kompletten Durchblick genauso wenig fehlen. Um auch für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar zu sein, sollten Scheinwerfer und Rückleuchten regelmäßig gereinigt werden. Auch dem Alptraum eines jeden Autofahrers im Winter – Stau, verbunden mit mehreren Stunden Standzeit – kann man vorbeugen. "Bei größeren Strecken sollte man den Tank niemals ganz leer fahren, um das Fahrzeug auch bei längerer Standzeit weiter heizen zu können", erläutert Norbert Wulff, Vorstand der Kfz-Direktversicherung DA Direkt. Sinnvolles Gepäck bei einer langen Winterfahrt sind außerdem Thermoskannen mit heißen Getränken, Proviant und Decken. Grundsätzlich gilt in der kalten Jahreszeit: Zusätzliche Zeit einplanen, um das Auto startklar zu machen und die Fahrt mit Ruhe angehen.