Die wohltuende Wirkung der berühmten Schweizer Kräuterzucker ist zwar spürbar, doch nicht auf den ersten Blick sichtbar: In jedem Bonbon stecken 13 verschiedene Heilkräuter. Angebaut werden Sie streng naturgemäß in den Tiefen der Schweizer Bergregionen.

In jedem Kräuterbonbon von Ricola steckt ein Stück des Originals: die 13 Heilkräuter des Schweizer Kräuterzuckers. Egal ob Zitronenmelisse oder Sanddorn, die Kräuter bilden die Basis für jedes Bonbon und werden dann durch das sogenannte "Lead-Kraut" ergänzt.

Das bedeutet für Ricola: Vor dem Bonbon kommen die Kräuter. Allein für 2008 plant das Unternehmen für seine Hustenbonbons eine Menge von rund 230 Tonnen Kräuter im Trockenzustand. "Wir haben mit 200 Kräuterbauern feste Abnehmerverträge, die in den verschiedensten Regionen der Schweiz tätig sind. Da wird ein Besuch bei den Bauern auch schon gerne mal zur Bergtour", so Thomas Aeschlimann, Leiter des Kräutereinkaufs bei Ricola. Angebaut werden die 13 Kräuterarten: Spitzwegerich, Frauenmantel, Holunder, Eibisch, Pfefferminze, Thymian, Salbei, Schlüsselblume, Andorn, Bibernelle, Ehrenpreis sowie Malve und Schafgarbe.

Bereits vor der Ausbringung der Saat bzw. der Setzlinge müssen die Kräuterbauern sich der Unkraut-Bekämpfung widmen. Zusätzliche Herausforderung: Da Ricola einen streng naturgemäßen Anbau bzw. einen Anbau nach Bio-Suisse-Richtlinien fordert, sind Herbizide – wie im Übrigen auch Fungizide, Insektizide und Kunstdünger – absolut tabu.

In der Praxis bedeutet das: "Unkraut muss mechanisch entfernt werden", so Äschlimann. Für die Entfernung des Unkrauts stehen Spezialgeräte zur Verfügung. "Manchmal bleibt auch nichts anderes übrig als zur Handharke zu greifen, damit die Kräuter nicht beschädigt werden."

Alles sei über den berühmten Schweizer Kräuterzucker jedoch nicht verraten: Die Rezeptur ist bis heute ein gut gehütetes Geheimnis. Bekannt sind nur die dreizehn Kräuter, jedoch nicht das Mischverhältnis und die spezielle Art der Verarbeitung.