Bonn - Bärlauch kurbelt die Durchblutung an und kann sogar Migräne lindern. Denn in den grünen Blättern steckt besonders viel Adenosin: Dieser Stoff wirkt gefäßerweiternd und ist beispielsweise auch in Knoblauch enthalten.

Bärlauchblätter enthalten außerdem Schwefelverbindungen im ätherischen Öl, die den typischen Geruch ausmachen und die Leber und die Galle anregen. Auch Magnesium, Mangan und Eisen sind in Bärlauch reichlich enthalten. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid hin.

Besonders gesund ist es, wenn die Pflanze roh gegessen wird - zum Beispiel in Salaten oder mit Quark auf dem Brot. Man kann Bärlauch aber auch gut zu Pesto weiterverarbeiten oder Butter, Öl oder Senf damit aromatisieren. Um möglichst viele Inhalts- und Geschmacksstoffe zu erhalten, sollte man ihn nur sehr kurz kochen oder andünsten. Wer Bärlauch selbst sammeln möchte, muss vorsichtig sein: Die glatten Blätter werden leicht mit giftigen Maiglöckchen verwechselt.