Stress wirkt sich negativ auf Körper und Seele aus. Damit es gar nicht so weit kommt, helfen verschiedenes Entspannungsübungen. Wer eine Methode wie Autogenes Training, Tai Chi oder Yoga erlernt, kann damit gezielt innere Blockaden lösen, die oft die Ursache für Verspannungen und körperliche Beschwerden wie Kopfund Rückenschmerzen sind.

Autogenes Training
Ein Großteil unserer körperlichen Reaktionen wird über das vegetative Nervensystem, also unwillkürlich gesteuert. Autogenes Training kann helfen, diese physiologischen Prozesse zu beeinflussen. Das Verfahren basiert auf Autosuggestion. Mithilfe der eigenen Vorstellungsgabe lassen sich körperliche Reaktionen steuern. In der Regel konzentriert man sich bei den jeweiligen Übungen auf einzelne Körperteile und spricht Entspannungsformeln wie "der Arm wird schwer" oder "die Atmung ist ruhig und regelmäßig" - so lange, bis sich der Zustand tatsächlich einstellt oder empfunden wird.

Progressive Muskelrelaxation
Die Progressive Muskelrelaxation umfasst die gezielte Entspannung der Körpermuskulatur. Die Muskulatur weist nach jeder starken Anspannung die Eigentendenz zur Entspannung auf. Durch bewusste und systematische Anspannung (bis zu 10 Sekunden) und anschließende Entspannung einzelner Muskelgruppen (z.B. Arme, Beine, Nacken) und Konzentration auf die daraus resultierenden Gefühle der Spannung und Entspannung, können Muskelspannungen im Körper beseitigt und ein Gefühl tiefer Entspannung, das den ganzen Organismus ergreift, erreicht werden.

Yoga
Yoga ist der Klassiker unter den fernöstlichen Entspannungstechniken. Einfache Übungen sorgen für Stressabbau, fördern eine gesunde Körperhaltung und verbessern die Beweglichkeit. Alle Formen des Yoga verfolgen das gleiche Ziel: Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Ange verbesserte Vitalität und gleichzeitig eine Haltung der inneren Gelassenheit. Eine Form des Yoga, bei der das so genannte Gleichgewicht zwischen Körper und Geist vor allem durch die körperlichen Übungen angestrebt wird, ist das Hatha Yoga. Hatha bedeutet hier Kraft - damit soll die Anstrengung unterstrichen werden, die notwendig ist, um das eigentliche Ziel zu erreichen.

Qigong und Tai Chi
Qigong und Tai Chi sind meditative Bewegungsabläufe aus der traditionellen chinesischen Medizin. Beim Qigong verbinden sich bewusste Atmung und Meditation mit langsamen, fließenden Bewegungen. Dadurch soll die Lebensenergie Qi aktiviert werden. Die Übungen können helfen, gesund und fit zu bleiben und sogar Schmerzen zu lindern. Wer herausfinden möchte, ob er mit dieser Methode gut entspannen kann, sollte einen Kurs belegen.
Viele Veranstalter bieten Schnupperstunden an in der man die Technik testen kann.

Tai Chi kombiniert Meditation mit asiatischer Kampfkunst. Die harmonischen Bewegungen helfen, Spannungen und Blockaden zu beseitigen. Tai Chi regt den Kreislauf an, ent spannt die Muskulatur und beruhigt. Die Methode sollte unbedingt unter Anleitung erlernt werden.