Berlin. Sportverletzungen wie Prellungen, Verstauchungen oder Zerrungen sollten möglichst schnell gekühlt werden. Dazu können fließendes kaltes Wasser, Eiswürfel, Kühlkompressen oder Eisspray genutzt werden. "Kühlkompressen aber nie direkt auf die Haut legen, sonst kann es zu Unterkühlungen kommen. Besser immer ein dünnes Tuch dazwischenlegen", empfiehlt Professor Martin Schulz von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Wird zu stark gekühlt und die Kompresse anschließend entfernt, steigt die Durchblutung sehr stark an und der Schmerz wird verstärkt.

Bei der Behandlung von Sportverletzungen hat sich das PECH-Prinzip bewährt: Pause – Eis – Compression – Hochlagern. Der betroffene Körperteil muss ruhiggestellt werden, bis der akute Schmerz abklingt. Sportgele oder -salben mit Schmerzmitteln helfen. Verbessert sich die Sportverletzung nicht innerhalb von drei Tagen oder ist die Funktion des Gelenks eingeschränkt, sollte man zum Arzt gehen. (rgm)