Bonn. Ob Insekt oder Sandkorn – ein Fremdkörper gerät schnell mal ins Auge, gerade wenn man sich im Sommer viel im Freien bewegt. In der Regel reicht es dann aus, auf die Selbstreinigungskräfte des Auges zu vertrauen. Dieses reagiere nämlich mit vermehrtem Tränenfluss und Lidschlag – der Großteil der Fremdkörper verschwinde dadurch nach kurzer Zeit von selbst, sagt Professor Frank G. Holz vom Universitätsklinikum Bonn. In hartnäckigen Fällen kann man mit der Spitze eines Taschentuches ein wenig nachhelfen, sofern sich der Gegenstand im weißen Bereich des Auges befindet. Ob man von innen nach außen wischt oder in umgekehrter Richtung, spielt keine Rolle. Liege der Fremdkörper indes schwer erreichbar unter dem Oberlid, sollte man besser gleich einen Augenarzt aufsuchen.( ddp )