Magdeburg - Impfungen sind eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen gegen Infektionskrankheiten und können besonders auch ältere Menschen vor schweren Erkrankungen schützen.

" Vor allem in Gemeinschaftseinrichtungen können durch einen ausreichenden Impfschutz bei den Heimbewohnern und beim Personal sowohl Einzelerkrankungen als auch Ausbrüche von Infektionen verhindert werden ", meint Dr. Hanna Oppermann vom Arbeitskreis Impfen. " Wer sich selbst als Heimbewohner durch Impfen vor Infektionskrankheiten schützt, schützt gleichzeitig auch andere Mitbewohner. "

Impf-Status in Seniorenheimen prüfen

In Kooperation mit den behandelnden Ärzten sollte in Senioren- und Pfl egeheimen daher regelmäßig der aktuelle Stand des Impfschutzes der Bewohner überprüft werden. " Weil ältere Menschen oft ein schwächeres Immunsystem haben und dadurch anfälliger gegenüber Infektionen sind, sollte ihnen neben der für jeden Erwachsenen im Abstand von zehn Jahren empfohlenen Auffrischimpfung gegen Tetanus und Diphtherie jeden Herbst immer auch eine Infl uenza-Schutzimpfung angeboten werden ", so Dr. Oppermann. Außerdem empfiehlt die Ständige Impfkommission ( STIKO ) am Robert Koch-Institut Berlin bei Personen über 60 Jahre eine Pneumokokken-Schutzimpfung, die alle sechs Jahre wiederholt werden sollte.