Für alle Frauen, die zuverlässig, nebenwirkungsarm und vor allem langfristig verhüten wollen, steht seit Juni dieses Jahres eine neue Drei-Monats-Spritze zur Verfügung. Sie wartet gleich mit einer ganzen Reihe von Vorzügen auf…

Immer mehr Frauen wollen nicht nur zuverlässig und arm an Nebenwirkungen verhüten, sondern auch langfristig den Kopf frei haben für die vielleicht schönste Nebensache der Welt. Diese Frauen können seit Juni 2009 mit einer neuen Drei-Monats-Spritze (Sayana) eine unerwünschte Schwangerschaft verhindern.

Ein kleiner Piekser mit großer Wirkung

Der behandelnde Frauenarzt setzt eine kleine Injektion unter die Haut der Vorderseite des Oberschenkels oder des Bauches. Die Wirkung hält drei Monate an. Frauen müssen also nicht mehr täglich an die Einnahme der Antibaby-Pille denken, sondern nur noch vier Mal im Jahr die Spritze auffrischen lassen. Und sie hat weitere Vorteile. Sie kommt völlig ohne Östrogene aus. Ihre Wirkung beruht auf Gestagen.

Insgesamt liegt der Hormongehalt der neuen Spritze um ein Drittel niedriger als bei der bisherigen Drei-Monats-Spritze. Ein großes Plus z. B. für junge Mütter. Denn diese Verhütungsmethode ist auch während der Stillzeit des Babys möglich. Ein weiterer, positiver Nebeneffekt: Nach einem Jahr haben 60 Prozent der Frauen nur noch eine leichte oder gar keine Regelblutung mehr. Da der Wegfall der Menstruation medizinisch unbedenklich ist, empfinden immer mehr Frauen diesen Effekt als sehr angenehm. Zudem funktioniert der Zyklus nach Absetzen der Spritze bei 97 Prozent der Frauen innerhalb eines Jahres erneut wie gewohnt. Über 80 Prozent der Frauen mit Kinderwunsch werden in diesem Zeitraum auch schwanger.

Tipp: Frauen, die ihre Verhütung über die Drei-Monats-Spritze regulieren, sollten während der Anwendungszeit besonders auf die ausreichende Zufuhr von Vitamin D und Kalzium für die Knochengesundheit achten. Sie kann über eine ausgewogene Ernährung oder über Nahrungsergänzungsmittel erfolgen. Ein leichtes Training mit Gewichten stärkt zusätzlich die Knochen.

Fragen Sie Ihren Gynäkologen.