Bonn (vs) l Hausstaubmilben sind nach Pollen die zweithäufigste Ursache für allergische Atemwegserkrankungen wie Husten, Schnupfen oder Atemnot. Auslöser der Beschwerden ist der Milbenkot, der durch die zirkulierende Heizungsluft mit dem Hausstaub in der Wohnung verteilt wird. Gleichmäßig beheizte, feuchtwarme Räume bieten Milben im Winter ein überaus günstiges Kleinklima. Deshalb sollten Hausstaub-Allergiker darauf achten, dass insbesondere der Schlafraum immer gut gelüftet ist. "Stoßlüften" hilft am besten, die Räume zu kühlen und die Luftfeuchtigkeit zu senken.

Menschen wärmen, sondern Schweiß und Hautschuppen ab, die den Milben als Nahrung dienen. Deshalb sollten Betten regelmäßig frisch überzogen werden. Auch Fußböden und Teppiche sollten häufig gereinigt werden. Um die Feinstaubbelastung in der Raumluft so gering wie möglich zu halten, reinigt man glatte Fußböden oder Möbelstücke am besten mit speziellen Anti-Staubtüchern. Diese Tücher ziehen den Hausstaub durch ihre elektrostatischen Kräfte "magnetisch" an und schließen ihn danach in ihrer wabenartigen Struktur ein. Die bequemste und schnellste Methode zur Reinigung von Fußbodenbelägen und Teppichen ist das Staubsaugen. Gerade beim Saugen und Kehren wird jedoch viel Staub aufgewirbelt. Deshalb empfehlen sich für die Reinigung von Böden und Polstern Staubsauger mit Wasserfilter. Die angesaugte Luft wird statt in einen Staubbeutel in ein Wasserbad geleitet: Milben, Pollen und Staub werden im Wasser gebunden und mit dem Schmutzwasser entsorgt.

Die wichtigsten Maßnahmen und Verhaltensregeln zur Allergenvermeidung hat die DHA in der Broschüre "Allergene in der Wohnung reduzieren" zusammengestellt.

Infos unter: www.dha-allergene-reduzieren.de

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