Duisburg (vs) l Mit sieben langen Wochenenden und drei zusätzlichen Brückentagen war 2014 ein Arbeitnehmer-Jahr. 2015 kann da zwar nicht ganz mithalten, aber dennoch dürfen sich deutsche Arbeitnehmer freuen. Bis zu 46 freie Tage lassen sich Dank der Feiertage zwischen Januar und Dezember für Sachsen-Anhalter "bauen". Dafür müssen Arbeitnehmer 22 eigene Urlaubstage als sogenannte Brückentage einsetzen. Eine noch günstigere Urlaubskonstellation mit so vielen langen Wochenenden gibt es 2016 und dann erst wieder im Jahr 2025. Darauf weist der Reiseveranstalter alltours hin.

Januar - Aus zwei mach sechs:
Los geht es gleich im Januar für die Arbeitnehmer in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. In diesen Ländern ist Heilige Drei Könige ein Feiertag (6. Januar). Wer also am 2. und 5. Januar bei seinem Arbeitgeber einen Urlaubsschein genehmigt bekommt, bleibt vom 1. bis 6. Januar zu Hause oder im Urlaub.

März/April - Ostern sei Dank:
Im März und April lassen sich aus acht Urlaubstagen 16 freie Tage am Stück überbrücken. (28. März bis 12. April).

Mai - Dreimal verlängertes Wochenende:
Im Mai ist der Tag der Arbeit (1. Mai) ein Freitag und bildet somit automatisch ein verlängertes Wochenende. Himmelfahrt fällt auf den 14. (Donnerstag) und das Pfingstwochenende beginnt am 23. Mai. Für eine "12-Tage-Frei-Urlaubsbrücke" müssen Arbeitnehmer sechs eigene Urlaubstage einsetzen. Oder sie nehmen nur den 15. Mai frei und haben dafür dreimal ein verlängertes Wochenende.

Oktober - Keine Ausbeute:
Die beiden Feiertage im Oktober (3. und 31. Oktober) fallen 2015 beide auf einen Sonnabend. Erst 2016 bieten diese Feiertage wieder die Chance auf ein verlängertes Wochenende.

Dezember - Langer Weihnachtsurlaub:
Im Dezember hellt es sich dann aber wieder auf. Arbeitsfreie Tage vom 23. Dezember bis 3. Januar sind möglich. Dafür sind sechs Urlaubstage im Dezember nötig.