München ( rgm ). Hektik und Anspannung gehören für viele Menschen zum Alltag. Meist bleibt zwischen Familie, Schreibtisch und Terminen nur wenig Zeit, um für nötige Entspannungsphasen zu sorgen. Als Folge können stressbedingte Erkrankungen entstehen, zu denen auch Rückenschmerzen gehören. " Doch auch Sorgen und Ängste, die im Zuge einer Rückenerkrankung entstehen, können die Beschwerden zusätzlich verschlimmern ", berichtet Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde und Wirbelsäulenspezialist in München.

Um auf die Verbindung von körperlicher und seelischer Gesundheit hinzuweisen, steht der diesjährige Tag der Rückengesundheit am 15. März 2010 unter dem Motto " Der Rücken beginnt im Kopf " und rückt die psychischen Ursachen für Rückenschmerzen in den Mittelpunkt.

Besonders beruflich erfolgreiche Menschen stehen in ihrem Alltag regelmäßig unter Anspannung. " Durch den anhaltenden Alarmzustand des Körpers entstehen Muskelverkrampfungen oder -verhärtungen, die Beschwerden verursachen können. " Häufig beginnt ein regelrechter Teufelskreis : Schmerzen steigern die Empfänglichkeit für Stress, wodurch sich wiederum Verspannungen verstärken.

Frühzeitiges Einschreiten verhindert in vielen Fällen eine Verschlimmerung. Minimalinvasive Therapien bringen vor allem in der frühen Erkrankungsphase gute Behandlungserfolge.

Auch Vorbeugung gehört zur erfolgreichen Behandlung von Rückenschmerzen dazu : Wer bewusst regelmäßige Pausen in den Alltag fest einplant und sich Zeit für Entspannung nimmt, der beugt stressbedingten Erkrankungen wie Rückenschmerzen auch langfristig vor.