München ( ddp ). Xenonscheinwerfer sind im Vergleich zu Halogen-Leuchten zwar teurer, aber oftmals die bessere Wahl. Das ist das Ergebnis eines Vergleichs, den der ADAC in München an sechs Pkw-Modellen vornahm. Probanden waren die Mercedes E-Klasse, der Opel Insignia, der Skoda Superb, der VW Golf, der Audi R 8 und der Nissan Qashqai.

Bei der Mercedes E-Klasse mit Xenonscheinwerfern seien Lichthelligkeit, Reichweite, aber auch die seitliche Ausleuchtung deutlich besser als beim gleichen Modell mit Halogenscheinwerfern. Der VW Golf allerdings hole aus dem Xenonlicht nicht das volle Potenzial heraus. Außerdem sei der Aufpreis mit 1295 Euro recht hoch. Da aber das Halogenlicht beim Golf mit gerade einmal ausreichender Reichweite aufwarte und das Licht recht fleckig auf die Straße geworfen werde, sei auch hier die Xenonlösung zu empfehlen.

Das Halogenlicht beim Opel Insignia sei nur ausreichend, die Reichweite zu kurz, die Lichtverteilung zu unausgeglichen sowie die Ausleuchtung in Kurven zu schwach. Ganz erheblich besser sei die Xenonvariante, denn sie biete mehr Sicherheit. Das Geld für das Xenon-Paket sei beim Opel Insignia gut angelegt. Beim Nissan Qashqai stellten die Tester beim Xenonlicht keine Vorteile gegenüber dem recht guten Halogenlicht fest. Ihm fehle ein Linsensystem, welches das Xenonlicht in optimale Bahnen lenke. Der Audi R 8 verfügt als erstes Serienfahrzeug über Voll-LED-Scheinwerfer und nahm beim Vergleich deshalb eine Sonderstellung ein. " Übertreffen kann dieses Licht den Testsieger Mercedes E-Klasse nicht, trotzdem ist das Ergebnis beeindruckend ", urteilten die Fachleute. Der hohe Kontrast der ausgeleuchteten Umgebung gebe dem Fahrer ein hohes Sicherheitsgefühl.