Berlin ( ddp ). Gründüngung ist eine gute Möglichkeit, den Boden zu verbessern. Statt sie brachliegen zu lassen, sollte man daher jede freie Fläche im Garten mit Gründüngungspflanzen einsäen, empfi ehlt der Naturschutzbund Nabu. Ebenfalls könne die Gründüngung als fester Bestandteil in die Kulturfolge eingebaut werden.

Sonnenblumen, Ölrettich oder Bitterlupinen bewirken mit ihren tief gehenden Wurzeln eine gute Lockerung der unteren Bodenschichten. Klee und Wicken verbessern zudem den Boden, indem sie Luftstickstoff binden. Einige Gründüngungspfl anzen eignen sich auch als Bienenweide, etwa Ringelblumen, Studentenblumen, Borretsch und das Büschelschön. Im Herbst nutzen die Gründüngungspfl anzen Restnährstoffe im Boden, die ansonsten ausgewaschen würden. Frostharte Pfl anzen begrünen den sonst offenen Gartenboden im Winter. Im Frühjahr werden sie zwei Wochen vor der beabsichtigten Nutzung fl ach eingearbeitet.