Bonn - Mit ihrer intensiven Blütenfarbe setzt die Zimmerazalee in Wohnräumen prachtvolle Akzente. Um sich an ihr lange zu erfreuen, sollte man die Pflanze jedoch an einen geeigneten Platz stellen.

Die Zimmerazalee kommt nicht an jedem Standort im Raum klar. Sie verträgt keine Luft direkt aus der Heizung. Trockene, zu warme Temperaturen lassen Knospen, Blüten und Blätter austrocknen und absterben. Ideal sei ein heller, halbschattiger Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung, erläutert der Zentralverband Gartenbau.

Azaleen-Sorten, die als Zimmerpflanzen angeboten werden, stammen aus Asien, wo sie in Wäldern mit hoher Luftfeuchtigkeit wachsen. In unseren Wohnräumen benötigen sie daher eine regelmäßige und ausreichende Wasserversorgung. Fast alle Azaleen, die zur Familie der Rhododendren gehören, sind kalkempfindlich. Daher gibt der Hobbygärtner ihnen am besten kalkfreies Wasser, idealerweise sogar Regenwasser. Sie werden am besten ins Wasser getaucht, es sollte gut ablaufen können. Für einen kräftigen Wuchs und reichlich Blüten sorgt das regelmäßiges Übersprühen der Blätter mit Wasserstaub. Die Blüten dürfen aber nichts abbekommen.

Bis in den April kann die Zimmer-Azalee blühen, vorausgesetzt der Hobbygärtner entfernt regelmäßig Verblühtes und Vertrocknetes. So hat die Pflanze genug Kraft, um immer wieder neue Knospen zu bilden. Gedüngt wird von Frühling bis Herbst, idealerweise alle zwei Wochen.

Hobbygärtner achten am besten beim Kauf darauf, dass die Zimmerazalee viele Blüten angesetzt hat. Die Blütenfarbe an den Knospen sollte bereits sichtbar sein.