Berlin - Ihre bunten Blüten zeigen sie erst im Mai, sie brauchen jedoch einige Zeit, um heranzuwachsen: Eisbegonien (Begonia semperflorens) werden deshalb schon im Januar ausgesät - allerdings dort, wo es warm ist.

Ihr Name und die frühe Saatzeit sollten nicht täuschen: Die Samen keimen am besten im Haus bei 22 bis 24 Grad und nicht etwa bei eisigen Temperaturen im Freien. Am besten werden die Blumen in Schalen mit Anzuchterde gezogen. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin weist darauf hin, dass die feinen Samen auf keinen Fall mit Erde bedeckt werden dürfen. Die Eisbegonien sind Lichtkeimer.

Da die Körnchen es zwar feucht, aber auch nicht zu nass mögen, schaffen eine Glasplatte oder durchsichtige Plastikfolie über den Töpfchen perfekte Bedingungen. Sie sorgen für eine hohe Luftfeuchtigkeit. Sobald sich die Pflänzchen zeigen, sollte jedoch für ausreichend Belüftung gesorgt werden, erklärt der BDG. Ein kleines Stück Holz zwischen Abdeckung und Topf bringt Frischluft zu den Pflanzen.

Sobald die Sämlinge groß genug sind, pflanzt man sie in kleine Töpfe mit Blumenerde. Ab Mitte Mai, wenn es keinen Frost mehr gibt, dürfen sie ins Beet im Garten.