Berlin - Im schneebedeckten Januargarten kommt er am besten zur Geltung: Der Sibirische Hartriegel schmückt sich im Winter mit seinen leuchtend roten Trieben. Für einen üppigen Wuchs greifen Hobbgärtner am besten regelmäßig zur Heckenschere.

Damit die Farbpracht des Sibirischen Hartriegels (Cornus alba \'Sibirica\') besonders intensiv ausfällt, rät der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG), den Strauch regelmäßig zurückzuschneiden. Die jungen Triebe zeigen nämlich die intensivste Färbung.

Die beste Zeit für einen Rückschnitt des Sibirischen Hartriegels ist vor Frühlingsbeginn. Die Heckenschere darf auch ruhig etwas kräftiger zuschlagen - ein ordentliches Ausdünnen alle drei bis fünf Jahre schadet dem Strauch nicht. Alte Triebe sollten dabei möglichst bodennah abgeschnitten werden, empfiehlt der BDG. Dann treibt der Sibirische Hartriegel im Frühjahr wieder umso kräftiger aus. Mit seinen weißen, doldenartigen Blüten ist der anspruchslose Strauch auch im Mai eine wahre Zierde im Garten.