Magdeburg/Halle (dpa/sa) - Das Magdeburger Ordnungsamt beginnt ab kommendem Monat damit, Fahrzeuge in der Umweltzone durchgehend auf ihre Umweltplaketten zu kontrollieren. Auch unlesbare oder veraltete Kennzeichen auf den Plaketten führten ab dem 1. Februar zu einem Bußgeld, teilte die Stadt mit. Bei ersten, zeitlich befristeten Kontrollen im Herbst sei das der Hauptgrund von Verstößen gewesen. 783 entsprechende Bußgeld-Verfahren gegen Fahrzeughalter habe man jedoch eingestellt - aus Kulanz, die es künftig nicht mehr geben werde, so die Stadt.

In Halle, wo es ebenfalls eine Umweltzone gibt, macht das Ordnungsamt nach Angaben der Stadt bereits seit März vergangenen Jahres Kontrollen. Bereits seit 2013 dürfen nur Autos mit der grünen Plakette mit deutlich eingetragenem Kennzeichen in die Umweltzonen fahren. Autofahrern ohne gültige Plakette droht ein Bußgeld von 108,50 Euro. Noch vor rund zwei Jahren waren Magdeburg und Halle bei der Kontrolle der Umweltplaketten bundesweit unter den Schlusslichtern, was für Kritik gesorgt hatte.