Halle (dpa/sa) - Den Sachsen-Anhaltern stehen mehr Wohnungen und mehr Fläche als noch vor 20 Jahren zur Verfügung. 1995 hatte jeder Einwohner im Schnitt 32,7 Quadratmeter Wohnraum, wie der Präsident des Statistischen Landesamts, Michael Reichelt, am Montag in Halle mitteilte. Im vergangenen Jahr waren es bereits 46 Quadratmeter Wohnraum. Die Zahl der zur Verfügung stehenden Wohnungen steigerte sich im gleichen Zeitraum um rund 28 Prozent auf 573 Wohnungen je 1000 Einwohner. Aufgrund des prognostizierten Bevölkerungsrückgangs bleiben die Aussichten für Wohnungssuchende gut. Dem Leerstand wirkt das Land entgegen. So gibt es Rückbau- und Modernisierungsmaßnahmen.

Statistisches Landesamt