Halle (dpa/sa) - Weniger Firmenpleiten - mehr Forderungen: In Sachsen-Anhalt sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres insgesamt 841 Insolvenzverfahren an den Gerichten eröffnet worden. Das waren 54 Verfahren oder 6 Prozent weniger als im ersten Quartal 2016 mit insgesamt 895 Verfahren, wie das Statistische Landesamt am Montag in Halle mitteilte. Die Gläubiger meldeten voraussichtliche Forderungen in Höhe von 153 Millionen Euro an, rund 50 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum. Einen Insolvenzantrag stellten von Januar bis März 909 Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Davon lehnten die Gerichte 63 Anträge mangels Masse ab.

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